3.9. – 20.10.2020 (811km)

.
.
Am Zambezi gibt es eine Kolonie der carmine bee-eaters (Karminroter Bienenfresser Vogel) die jährlich zureisen aus Ostafrika,um zu brüten im sandigen Boden. Tausende dieser Vögel entfachen ein Farbenspektakel des Feuers. Umgeben von diesen bunt schillernden zwitschernden Vögeln war ein besonderes Erlebnis und da sie auch gerne ins Wasser tauchen haben wir einen wunderschönen Morgen am Zambezi verbracht, vielen Dank an Beate Schwippert, die uns diesen versteckten Platz gezeigt hat und geduldig beim Fotografieren Tipps erteilt hat, Dankeschön!
.
.
Wieder haben wir fantastische Tage mit Beate und Günther auf ihrer Fischfarm auf der Hippo Lodge verbracht mit sundowners, Kochaktionen und Vögelbeobachtungen. Eine giftig spuckende Mozambique Speikobra hat uns auch besucht und wurde erfolgreich vom Nachbarn eingefangen und relocated. Robert durfte auch Hand anlegen beim Dacheinreissen bei der Küchenrenovierung, während Beate die Schäferhunde geknuddelt hat.
.
.
Ein Wochenende sind wir in den Mahangupark gefahren, und haben endlich Büffel aus der Nähe beobachten können. Auf dem Heimweg wurde der dicke Ast vor lauter Tiersichtungen übersehen und unsere Orange erlitt ein Loch und ein neues Solarpanel ist bestellt….
.
.
Im Ngepi Camp trafen wir Roberts Motorradgang und haben das Wiedersehen, auch mit seinem alten Bike und die Sundowner Bootsfahrt auf dem Kavango sehr genossen. Hier wurden wir angefunkt von Nachbarn einer Lodge, und Beate hat den Leoparden gerade noch wegrennen sehen (Anmerkung: mein 1. Leo in freier Wildbahn ) – bevor mehrere Schüsse fielen. Entsetzt haben wir nachgeforscht, leider bisher keine Aussage von der zuständigen Naturschutzbehörde.
.
.
Weiter ging es an die Popafälle zu Freunden und Robert’s Geburtstag wurde gebührend gefeiert mit 2 Bootsfahrten auf dem Kavango, wo uns auch noch ein Hippo versuchte aus dem Boot zu kippen…
.
.
Zurück ging es nochmal für ein paar Tage zu der Brutkolonie der Bienenfresser am Zambezi, wo wir an unserem weissen Sandstrand viele Vögel und Rinder beobachten durften.
.
.
Zurück bei Beate und Günther genossen wir noch viele sundowners am Zambezi, indische Kochaktionen wo ich (Beate), die ganze Küche beim Naanbrot backen eingesaut habe, während Robert mithalf die neue Bottplatform im Zambezi stehend zusammenzubauen oder Küchendecken einreissen. Nichtmal vielen Dank für die schöne gemeinsame Zeit und die vielen tipps zum fotografieren !
.
.
Bei 46 Grad ging es los in die Salambala conservany, wo uns die dortige Dorfgemeinschaft freudig empfing und uns den Weg frei sägte. Ausser den Kudus zuwinken haben wir nicht viel geschafft, ausser uns den ganzen Tag mit den Tieren kühl zu halten !
.
.
Bei der Chobe River Lodge haben wir uns den Pool gegönnt, dank der weiteren Hitzewelle. Der Blick auf den Fluss Chose mit Malachite und anderen Eisvögeln, Elefanten, Zebras und nachts Hyänengebrüll macht unsere Runde der Namibian Wetland Route komplett, alle 4 Flüsse ( Kwando, Linyatnti, Chose und Zambezi) haben uns mit ihrer eigenen Artenvielfalt verzaubert und sind sehr zu empfehlen !
.
.
Es bleibt unser Lieblingscampsite – Mudumu camosite Nr.3, und auch diesmal in liebster Gesellschaft genossen wir diesen magischen Platz der Tierwelt. Und hier haben wir auch angestossen auf unser 1-Jähriges , ein Jahr im LKW, wir lieben es, auch wenn dieses Jahr für uns alle Reisende anders verlaufen ist….Spontan haben wir hier beschlossen, da die Grenzen zu Angola und Botswana weiterhin zubleiben, doch die Ostküste Afrikas nicht länger warten zu lassen. Vorher mussten wir aber noch den Umweg über Windhoek abrattern, eine Klimaanlage muss her, es ist sonst bei der Hitze für die Tiere eine Quälerei.
.
.
Unterwegs trafen wir unseren Freund auf der White Sands Lodge, direkt an den Popafällen – wieder eine lustige Zeit mit Angeln und Bootsfahrten ! Der Kavango dort hat den wunderschönsten Sonnenuntergang an den Stromschnellen !
.
.
Wieder mal Windhoek! Beim letztem mal volltanken hat Robert den Tankverschluss mit Schlüsseln liegen gelassen….
Wir hatten eine lange Liste zwecks der Klimaanlage (für den Aufbau), Lüfter für den Kühlschrank (der sonst nur einfror), Führerscheine, Police clearance und Autolicense, Termine hier und dort, aber bald wars geschafft – der erste Covidtest stand an ( bei Pathcare in der Tiefgarage…) – und nein, es war kein Spass, der nasale Test war schmerzhaft ! Dank unseres früheren Nachbarn haben wir aber eine schöne Woche beim Housesitten verbracht, und sind zwischen all den Terminen in den erfrischenden Pool gehüpft. Nach vielen weiteren Verabschiedungen und Besuch unserer Pferde ging es mit dem negativen Covidtest ( DAS Reisedokument 2020..) direkt durch nach Katima Mulilo, wo die Grenzstation am nächsten Morgen uns sehr freundlich half mit den Tierpermits und den Covidtest hat keinen interessiert.