4.3. – 22.3.2020 (2.192km)

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Grenzuebertritt Südafrika
Der Grenzübertritt in Oranjemund ist auch für nicht Anwohner geöffnet, freundlich und schnell.
Es ging weiter nach Port Nolloth zum Fischessen und dann durch endlose umgegrabene eintönige Minenhalden nach Kleinsees und Hondeklipbaai.
Die Westküste Südafrikas bot uns viele zauberhafte Momente an wunderschönen Stränden und erfrischenden Spruengen ins Meer, Schiffswracks, in den LKW gebrachte Langusten, Delphinen,Robben und Meeresvoegeln. Natürlich kein Angelglück😩.
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Paternoster
Hier spürt man das europäisch geprägte zugebaute Western cape im Einzugsgebiet von Kapstadt – von allen Wildspots vertrieben haben wir dennoch das schmucke Kuestenstaedchen mit den malerischen Reetdachhaeusern genossen.
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Kapstadt
Eine Traumstadt die wir über all die Jahre liebesgelernt haben auf den unzaehligen Kurztrips – eine fantastische Stadt mit dem majestätischen Tafelberg, dem rauhen Kap der guten Hoffnung, Pinguinkolonien und den viktorianischen Häusern. Die Waterfront, Robben island, Kirstenbosch Botanical Garden und natuerlich die Longstreet mit leckeren Bars und Restaurants.
Leider ist Kapstadt definitiv kein Platz für Reisende mit LKW und Tieren.
Der vorab besprochene und organisierte Termin in einer Werkstatt war der totale Flop, sodass wir selber querbeet stundenlang rumfuhren, nur um überall vor Ort festzustellen die vorab telefonisch erfragten Teile doch plötzlich nicht da oder falsch oder den Platz gabs gar nicht mehr… In einer merkwürdigen Gegend stiefelte Robert alleine los und ich bewachte den LKW. Da stellten sich gleich zwei Polizeiautos zu mir um mich zu unterstützten… als dann auch noch vollgedröhnte Typen sich ans Fahrerhaus lehnten haben wir die Flucht ergriffen.
Dank unserer langjährigen lieben Freunde Arndt und Constanze haben wir trotzallem einen Traumtag in Kapstadt erlebt: LKW geparkt vor der Kamera an der Einfahrt haben wir unser Wiedersehen mit lecker braai und so einigen Gläsern Wein auf der Terrasse mit Blick auf den Tafelberg jede Minute mit vieeeel Lachen genossen. Durch diese beiden sind Robert und ich damals in Namibia gelandet und uns auch durch beide kennengelernt. In Sommerset West gab es eine Waschung für die Orange, hatten allerdings unsere 2 Lüftungsventilatoren vergessen abzudecken… Steil bergauf ging es ueber den Sir Lowry’s Pass nach Elgin, dort gibt es jeden Samstag den Railway market, sehr zu empfehlen ! Hier war wenig los wegen des Coronabeginns…
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Los Richtung Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, der uns mit Wind und Regen empfing. Wir genossen die dortige Küstenlandschaft mit bunten angeschwemmten Korallen und Fynbos Vegetation . Hier treffen sich der Atlantische und Indische Ozean. Der Leuchtturmbesuch durfte mit dem dortigen angeschlossenen Museum nicht fehlen.
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Spontan suchten wir bei Swellendamm einen Wildspot zum Übernachten aus, der sich als Paradies entpuppte und wir dann dort 5 Tage versackt sind – mit täglichem wandern, schwimmen, Pizzabacken und freundlichen Besuchen der dortigen Bewohner mit Hunden und auf Pferden – bis wir uns doch entschieden hier abzubrechen, da der Lockdown für Namibia angekündigt wurde
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Zügig ging es Richtung namibischer Grenze auf der Route 62, vorbei an den Weingütern, mit einem wunderschönen Stopp auf einer Oliven- und Weinfarm mit herzlichen Gastgebern. Wir standen direkt unter den grossen Eichen. Traurig näherten wir uns der Grenze, zu gerne hätten wir die uns noch unbekannten Regionen Südafrika’s besucht, wie z.B., die Wildcoast und die Drakensberge, auch wurde das grosse Motorrad- und Reitertreffen mit Freunden in Lesotho leider abgesagt. Südafrika als Reiseland war wie immer freundlich zu uns, wir haben einige Wildspots zum übernachten geniessen dürfen und haben uns nie unsicher gefühlt.
Die Grenze war schnell erledigt, die Grenzbeamten mussten erstmal geweckt werden…