16.5. – 12.6. (616km)

Alltag am Fuße der Rwenzori Berge, Vulkanseen, Schimpanzen und wieder am Nil !
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Fort Portal und Umgebung haben wir bis in allen Ecken erkundet, unglaublich viele liebe und interessante Menschenbegegnungen gehabt, alle Inder-Shops abgeklappert für gesunde und leckere Gewürze, Bars und Kneipen unsicher gemacht und uns in Restaurants und Cafes es uns schmecken lassen. Auch örtliche Projekte diverser Entwicklungshilfen haben wir besucht und teilweise beraten, denn wie so oft ist da nichts nachhaltig durchdacht und es wird teures Equipment installiert, der Rest an Projektgeldern verschwindet in verschiedenen Kanälen und alles verstaubt..wie auch hier in diesem wunderschönen Töpferstudio..mit Brennofen aus Deutschland. Ich hätte sofort loslegen wollen !
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Hier wurde ein Haufen Geld in eine Ausbildungswerkstatt investiert. Aber nichts ist in Betrieb, da die alte Werkstatt keinen Profit macht und es extrem an ausgebildeten Fachkräften mangelt. Wir waren hier ein paar Tage vor Ort um zu sehen warum die alte Werkstatt nicht genug Geld generiert. Es ist garnicht so schwierig wenn man nur ein paar Sachen umstellen würde und mit mind. 3 Fachkräften wäre der Laden profitabel und würde sogar die Ausbildungswerkstatt mittragen. Wir haben lange mit dem Verantwortlichem Bischof geredet und Vorschläge gemacht. Leider läuft alles über eine Entwicklungshilfe und mit denen konnten wir nicht sprechen, da niemand da war. Ich hätte große Lust 1-2 Jahre dort mitzuwirken. Allerdings glaube ich nicht das sie Jemanden wie mich wirklich wollen.
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Stefan und Mariam (Kluges Guestfarm) haben uns ordentlich mit Chilies versorgt. Frischen Knoblauch gibts auf den Märkten billig und Rosmarin wächst überall wild. Somit haben wir es in Öl eingelegt und es schmeckt uns sehr gut … chön charf! Beate hat ihr Ayurveda Buch ausgekramt und dank der frischen Marktangebote mit Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Kreuzkümmel usw, Diverses gebraut an Kräutertrunks und Sirupen.
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Auch die Tiere sind, wie immer, relaxed.
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Nachdem Beate den Außenherd sauber geschrubbt hat und noch einmal schwimmen ging, haben wir uns schweren Herzens von Kluges Guestfarm verabschiedet (2 Monate waren wir hier). 3km später mußte ich einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen und anhalten. Losfahren ging nicht mehr und somit haben wir die Sandbleche ausgepackt. Mit dem Tank hab ich dann das hintere Sandblech beim rückwärts fahren in den Boden gedrückt und auch noch verbogen😴😴. Das ausbuddeln des Blechs hat ewig gedauert. Geradebiegen ging dann auch schief. Das Gute ist, jetzt haben wir 3 Bleche😏.
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Am Kratersee kurz vor dem Kibale Forest National Park stoppten wir spontan und blieben 3 Nächte… den See für uns alleine und den Fischern, mit nahen Vogelbeobachtungen, Vollmond, Roten Sonnenuntergängen und dampfendem Morgennebel. Als dann noch 2 Hippos uns grunzend begrüssten und die Rotschwanzaffen besuchten war das Vergnügen perfekt ! Uganda überrascht einfach mit unendlich vielen Traumplätzen von denen man schwer loskommt !
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Schimpansen !!! Die mit uns so sehr verwandten Menschenaffen waren eigentlich gar nicht mehr auf unserem Plan. Spontan entschieden wir uns aber dafür, nachdem es auch hier einen Coronadiscount gab und die Campsite auf die Tiere aufpasste. Mit einem Boda Boda ging es in aller Früh in den Kibale Forest.. eine magische Morgenstimmung im tiefen Wald mit Riesenbäumen, im ersten zarten Morgenrot und eisigem Fahrtwind. Leider viele andere Touristen. Aber der Marsch durch den dichten Wald mit all seinen Düften und Geräuschen war an sich schon beeindruckend… als dann noch über uns in den Baumkronen die Schimpansen anfingen zu kreischen und rumzutollen war dies schon gelungen… die Ranger haben uns viel Zeit gegeben, diese Stimmung aufzusaugen. Schimpansen bauten sich Schlafplätze und guckten und pinkelten auf uns herab während wir mit Schmetterlingen flüsterten….und sie uns auf unserer Hand besuchten..in den wunderschönsten satten Farben. Und dann wagten sich die Schimpansen zu uns hinab und setzten sich zu uns oder liefen vor uns über den Weg…. ihre Haltung, Bewegung, Kommunikation wie bei uns…. als sie uns dann direkt in die Augen blickten, war es als ob wir tief in unsere eigenen Seele blicken und wie bei den Gorillas die Welt mit anderen Augen betrachten. Es lässt uns Demut mit dem Leben spüren und unsere Wertschätzung vertieft sich mit uns selber, unserem Leben und unserem Zuhause Erde. Danke ihr lieben Seelen für diesen Nachhaltigen Moment den ihr uns gelehrt habt.
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Zügig ging es über den Äquator in die Nordhalbkugel (verpasst) zum bereits besuchten Leopard Camp. Wieder alles voller Zebras.
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nach einem Stop beim Äquator ging es zum Mpanga Forest Reserve, wo uns die Colobus Affen besucht haben. Olga war der Star der Campsite die mit Studenten der Komoren und einer DJ Party bis früh um 5 Uhr glänzte… es gibt ja Oropax…
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Wir sind zurück in Jinja beim Rainer im “The Haven”. An keinem Platz haben wir so viele verschiedene Vogelarten gesehen. Genießen jeden Tag auf’s Neue mit dem Ruf des Seeschreiadlers geweckt zu werden.
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Der erste Service war nun auch mal unterwegs fällig. Ich (Robert) hatte alles im Vorfeld organisiert was und wieviel Öl wir brauchen “Haben wir alles da”, hat aber nicht ganz geklappt. Nachdem es dann losging wollte der eine Mechaniker dann gleich mal 20l in den Motor machen. Ich konnte ihn noch stoppen, allerdings war schon zu viel Öl eingefüllt. Anderseits wurde mir ohne Druckanzeiger mal eben die Klimaanlage nachgefüllt. Das ging schneller als bei mir in der Werkstatt … und nur nach Gefühl😊👌. Ventile habe ich dann doch lieber selbst nachgestellt in unserem Camp. Gasflasche befüllen hat auch nicht geklappt, weil es keinen passenden Adapter gab. Die Flasche wurde dann einfach auf das Bajonett System umgerüstet. Das Gute in Ostafrika ist das die Leute uns immer 3kg zu viel Gas einfüllen. Sehr praktisch, somit kommen wir mind. 4 Monate mit einer Füllung hin (12kg anstatt 9kg).
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Der Nil in Uganda ist einer unserer liebsten Plätze. Das Wasserrauschen und die Vogelkulisse sind schwer beindruckend. Ich war oft angeln … wenn auch erfolglos😔. Die Fischer fangen im Moment nur mit Netz (kein Mond). Ich habe etwas mit der Kamera rumgespielt und die Bilder von den Stromschnellen bis zu 30Sek. belichtet.
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Dreimal zugeschaut und geholfen, danach die Gewürze in Massen eingekauft 😉. Jetzt versuchen wir das erste mal selber Indisch zu kochen. Macht riesig Spaß und war sehr lecker. Das Schöne ist, das es jedesmal etwas anders schmeckt.
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Heute stand der PCR Test an, damit wir über die Grenze nach Kenia kommen. Toller Service, die Leute kommen zu einem auf den Campingplatz und das Zertifikat kommt dann per mail. Die nötigen Papiere für die Tiere hat Beate via mail organisiert und bezahlt wird per Mobile Money. Also fast kein Stress😴😴😴. Wenn man schon nichts selber angelt, kauft man halt bei den lokalen Fischern…. Am letzten Abend sagte Rainer, wir sollen doch beim Nachbarn fragen ob er nicht seinen Hahn verkaufen will … er ist zu laut. Haben wir gemacht und er war lecker.