4.11. – 11.12.2019

Noch ein bisschen letzter Packspassmarathon mit Freunden in Windhoek, wehmütige Abschiedsdrueckis und letzte Ausritte,Sundowner’s und Quadbikefahrten auf Farm “Brotfels” und schon ging es los am 5.11.- zufällig aufs Datum genau 3 Jahre nachdem wir den Isuzu entdeckt haben. So schnell kann’s gehen und schon sind wir auf Pad Richtung Süden ! Kurz vor Helmeringhausen übernachten wir auf der Mount D’ Urban Campsite – unsere Freunde haben uns herzlich empfangen und es war der schönste Einstieg für unsere Tour, den man sich vorstellen kann! Ein sehr empfehlenswerter Platz, wo man die Magie der afrikanischen Nacht spürt!
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6.11. – 14.11.2019
Weiter ging es zu unseren Freunden in die Tirasberge – habt herzlichen Dank für ein Traumwoche, die wir bei euch verbringen durften, mit vielen Kaffeerunden, Sundowner’s, Pool-, und Kochspass, Farmrundfahrten, Lauschen der Barking Gecko’s, Vögel-,Sterne-, und Mondbeobachtungen.
Natuerlich durften auch die Äußerst interessanten Erzählungen aus alten Zeiten und deren s/w Fotografien nicht fehlen, damals mit dem Schiff anzureisen war schon ne andere Welt !
An meinem Geburtstag stand auch eine weit gefahrene Geburtstagstüte als Ueberraschung bereit – Nicole du bist die Beste !!! Der Caipirinha Sundowner ist gerettet!
Das Zepferd, eine Raritaet aus Zebra und Pferd liess sich auch blicken.
Die Tirasberge verzaubern mit ihrer Fülle an Farben und vollkommender Stille – hier spürt man die Seele Namibia’s !
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14.11. – 18.11.2019
Auf der Fahrt in unsere Lieblingsküstenstadt Luederitz hatten wir auch das Glück die Herde Wildpferde aus nächster Nähe anzutreffen – leider ist das Fohlen der letzten Saison der Mittelpunkt geworden ( weil es das einzigst Überlebende war ), sodass es nun zahm auf der Strasse steht und jeder es streichelt – Bitte zum Wohle des Fohlen dieser Versuchung widerstehen!
Alle anderen Pferde sowie die 3 anderen neuen Fohlen sehen alle gut aus, sodass wieder Hoffnung besteht.
Luederitz empfängt uns mit Traumwetter und wir rumpelten sofort die holprige Sandpad Richtung unserer Windgeschützen Lieblingsbucht.
Hier genossen wir in vollen Zügen die einsame Bucht zusammen mit einem stattlichen Schakal, Möwen, einer frechen Krähe ( die unsere Katze attackierte ) und einer Hyaene, wovon wir aber nur die frischen Spuren entdeckten.
Morgens durften wir bei Sonnenschein das Glück spüren wie die kleinen Kinder den Strand für uns alleine entlang zu hüpfen und nackig ins Wasser zu springen – wild und frei – pure Momente des Gluecks.
Da zufaellig noch ein Freund aus Swakop da war zum Kitesurfen sind wir über den Diazpoint ( das leckere Kaffee und die Campsite haben wieder geöffnet! ), das uns herrlich windzerzauste Frisuren und ein fast weggewehtes handy beschwerte, zur grossen Bucht gefahren um die sportlichen kitesurfer in den Wellen zu begutachten. Dazu noch Austern im Diaz coffee shop geniessen, Sundowner bei Bekannten auf der Terrasse und dabei die hereinkommenden Fishtrawler’s erspähen und somit lecker Fisch/Scampi/Calamrai im fish shop einkaufen und los ging wieder Richtung Inland.
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19.11.-21.11.2019
Nach erneuten Stopps bei Freunden, mit verzweifelter gescheiteter Fohlenrettung, vielen Gesprächen über die Dürre, Zukunftspläne und Sektanstossen sind wir an einen wunderschönen Wildspot zum Übernachten im Revier angelangt, wo Robert gleich mal gucken konnte ob er die Orange auch im tiefen Reviersand bewegt bekommt ( Hat er ). Die Katze konnten wir nur mit Mühe überreden weiterzuziehen, zu interessant waren die Leopardenkratzpuren am Kameldornbaum.
Die Weiterfahrt über Schloss Dosenschreck ( Duwisib ) und die melancholisch stimmende D831 (hier gibt es ausser Wellblechhütten als Farmhäuser nur noch plattes graues, leeres Land ohne ein gruenes Blatt) ging nur mühselig voran, dank absolut schlechter Wellblechpiste.
Aber der ersehnte T-Anschluss an die D842 liess uns nur noch fluchen bei 5 km/h Geschwindigkeit. Ja ist denn Namibia’s Regierung des Wahnsinn’s, das kann man keinem antun – schon gar nicht Rentnern mit nem 3. Gebiss oder allen Frauen ohne extra starke Sport BH’s.
Haertetest für den LKW – bestanden – und unsre Katze und Hund ebenfalls.
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21.11.-24.11. 2019
Gemuetlicher Aufenthalt bei Freunden und Wiedersehen mit unserem Labrador Spencer auf Camp Gecko, Anna und Björn wünschen wir als neue Pächter viel Spass und Erfolg und Danke dass ihr unserem Hund so ein wundervolles neues Zuhause gegeben habt!
24.11.-2.12.2019
Ueber den Spreegthshoogtepass und obligatorischem Apfelkuchenstopp ging es nach Windhoek, wo eine Woche lang unsere lange Liste abgearbeitet wurde. Es hat sich nichts verändert an service orientiertem Kundenservice – haben wir nicht, koennen wir bestellen, ja aber wie lange das dauert oder kostet…nein wahrlich, Windhoek haben wir mit abgeschlossen. Dazu hat man ja als Reisender nicht immer alle Grossstadtaction auf dem Radar und somit sind wir mitten in den Black Friday Wahn geraten. Hier war nix zu sehn an Geldmangel, Wirtschafftskrisen ect als alle wie wild die sich öffnenden Ladentüren stürmten, denn wen interessiert schon ein abgerissener Finger, wenn man uralte Lagerware zum minimalen Depositpreis ergattern kann um dann jahrelang mit huebschen Zinssätzen das Dreifache abbezahlt. Waehrend ich im Supermarkt zerquetscht wurde und mich andere verzweifelte fremde Frauen umarmt haben hat Robert versucht Normalgewichtige vs Übergewichtige zu zählen. Klappte gar nicht. Es gab nur eine Sorte zum zählen.
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Da half nur die Flucht zu unseren Freunden auf die Farm – herzlichen Dank für ein wunderschönes Abschiedswochenende, Danke Danke dass wir immer willkommen waren und sind. Dieser Abschied und auch den meiner Pferde war sehr wehmuetig. Aber zum Dank kam am letzten Abend der erste Regen und ueberall lebte,quackte,kreuchte und fleuchte wieder alles.
Loslassen und dann losziehen war dann endgültig am Montag soweit, nachdem nochmal ein Tierarztbesuch anstand, ging es endlich in den Norden.